Montag, 19. Oktober 2015

happyunhappy

Es ist schon wieder ein Monat seit meinem letzten Post vergangen, in dem sich einiges verändert hat. Positiv verändert. Ich bin wesentlich glücklicher geworden, weil wir uns in letzter Zeit beide richtig Mühe geben in unserer Beziehung. Das merke ich auch total. Er schreibt mir viel öfter (zwar schreiben wir immernoch nicht wirklich viel, aber zumindest einmal am Tag), außerdem kuscheln wir öfter und er fragt auch mal von sich aus, ob ich Zeit habe. Diese Veränderungen sind natürlich durchaus positiv, allerdings geht es mir trotzdem in letzter Zeit nicht wirklich besser. Woran das liegt ? Ich fühle mich immernoch sehr oft unwichtig und vernachlässigt. Ganz einfach aus dem Grunde, dass wir so selten was zusammen machen. Im Sinne von unternehmen. Während er mit anderen regelmäßig was unternimmt. Wenn wir uns treffen, sitzen wir eigentlich immer nur rum. Das macht mich traurig. Manchmal fehlt mir auch einfach seine körperliche Nähe. Ich hoffe, dass ich das noch irgendwie in den Griff kriege. Zum Beispiel, indem ich einfach mal die Initiative ergreife. Das ist eins meiner größten Probleme. Ich bin eine Person, die sehr viel Aufmerksamkeit braucht. Außerdem bin ich ein Gefühlsmensch. Umso schwerer ist es für mich, meine Gefühle auf Dauer zu verstecken. Klar hat sich auch das mit der Zeit ein bisschen verändert. Trotzdem muss ich mich noch sehr zurück halten und jedes mal, bevor ich etwas sage oder mache, denke ich 100 Mal darüber nach. Das kann man doch auf Dauer nicht aushalten, oder ? Vor allem nicht, wenn man nur dafür lebt. Ich hoffe so sehr, dass sich das auch noch bessert und ich irgendwann einfach ich sein kann. Dass ich keine Ängste mehr haben brauch und mich nicht mehr verändern muss. Dass er mich irgendwann versteht und ein bisschen sensibler wird. Ich bin ja auch bereit, etwas dafür zu tun, aber das zeige ich ja schon die ganze Zeit. Ich versuche jeden Tag, für ihn perfekt zu sein. Weil ich ihn liebe.Ich wünschte, ich könnte ihn so lieben, wie ich es wollte. Ohne dabei Angst zu haben, ihn in die Flucht zu treiben.

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