Ich habe schon wieder soooo lange nichts geschrieben. Fiel mir gerade auf. Und ja, wir sind jetzt schon zwei einhalb Monate zusammen. Und es hat sich einiges verändert. Ich bin immernoch das glücklichste Mädchen der Welt, wenn wir zusammen sind, aber wenn man frisch verliebt ist, ist man immer so aus dem Häuschen, und das Gefühl ist leider nicht mehr da. Außerdem habe ich inzwischen erkennen müssen, dass kein Mensch perfekt ist. Auch er nicht. Das überschattet mein Glück in den letzten Wochen sehr. Denn dadurch, dass ich ständig von meinen Minderwertigkeitskomplexen und Verlustängsten begleitet werde, habe ich immer etwas in mir, was mich dazu drängt, alles zu geben, um für ihn perfekt zu sein, einfach das beste aus mir rauszuholen für ihn. Dadurch, dass er das nicht hat, gebe ich mir wesentlich mehr Mühe in unserer Beziehung und das verursacht manchmal, dass ich mich ungeliebt oder missachtet fühle. Ein Beispiel dazu: Ich liebe ihn. Und deshalb versuche ich, mich für Sachen begeistern zu lassen, die ihn interessieren. Ganz egal, was es ist. Ob es komische Fernsehsendungen sind, lustige Videos, mit denen ich nichts anfangen kann, ob es Spiele sind, Pokémon oder League of Legends, ganz egal, wenn er mir was erzählt, höre ich zu und ich versuche, mich auch von mir aus dafür zu interessieren. Zumindest im Ansatz. Im Gegenzug dazu wünsche ich mir aber, dass er sich vielleicht auch etwas dafür interessiert, was ich mache. Ich erwarte nicht, dass er sich meine Musik anhört bis zum letzten Titel oder sich alle Staffeln meiner Lieblingsserie anschaut. Obwohl, die mag er eigentlich auch. Egal, worauf ich hinaus möchte: Meine Hobbies sind: Singen, Fotografieren. Übers Fotografieren hab ich glaub ich in der ganzen Zeit nicht einen Satz verloren. Aber das mit dem Singen hat er mitbekommen. Und als ich dann vorgeschlagen hab, dass wir doch den Bundesvision Songcontest zusammen schauen könnten, meinte er: "Aber nur, wenn du nicht laut mitsingst." Das hat mich ehrlich gesagt sehr getroffen. Eben weil ich mir so Mühe gebe, mich für seine Sachen zu interessieren. Ich erinnere mich genau an den Moment, als er das gesagt hat. Es war ein Donnerstag Abend, wir saßen bei ihm im Wohnzimmer auf dem Sofa. Und dieser Satz hat mich doch ziemlich fertig gemacht. Nicht nur, weil er sich nicht für meine Hobbies interessiert, sondern viel mehr, weil das der erste Moment war, wo mir klar wurde, dass er nicht perfekt ist. Dass auch er seine Macken hat. Ich war erstmal total geflasht davon. Hinterher hab ich dann darüber nachgedacht, dass ich auch einfach hätte aussprechen können, was ich gedacht habe, vielleicht hätte sich das ja klären lassen.. Vielleicht auch nicht, aber eigentlich sollte man ja schon über alles reden können. Ich leide lieber im stillen. Ich red nicht gerne darüber, wenn ich
leide. Aber ich muss. Ich muss sagen, was ich denke. Meine beste Freundin hat recht,
man muss über alles reden können. Alles.
Ich versuche, in letzter Zeit immer das zu sagen, was ich denke. Weil ich merke, dass es mir gut tut. Weil ich nicht ständig alles in mich hinein fressen kann. Das macht mich nur innerlich kaputt... Trotzdem, bei sowas fällt es mir extrem schwer, das anzusprechen. Klar denke ich immer darüber nach, was ich sage, naja, meistens zumindest. Ich wäge ab, was es für Konsequenzen haben könnte, wenn ich das sage, was ich denke. Aber mit der Zeit bin ich da echt etwas lockerer geworden. Deshalb sage ich in letzter Zeit öfter mal, dass ich den Tag mit ihm schön fand oder sowas in der Art. Jetzt muss ich allerdings schon wieder aufpassen, dass ich sowas nicht zu oft sage. Ich habe mich zwar in den letzten Jahren stark verändert was das Thema angeht. Wenn ich so an meine letzte Beziehung zurück denke, frage ich mich manchmal, was ich mir bloß dabei gedacht habe und, dass ich es verstehen kann, dass er mich damals verlassen hat. (Andererseits war er genauso wie ich, also versteh ich es doch wieder nicht, aber das ist jetzt ein anderes Thema und inzwischen ist es mir egal.) Ich glaube aber trotzdem, dass ich ihm zu viel werden würde, wenn ich alles so sagen würde, wie ich es denke. Das merke ich selber. Außerdem möchte ich nicht, dass solche Sachen zur Selbstverständlichkeit werden. Ich will, dass es etwas besonderes bleibt. Deshalb wäge ich immer vorher ab, was ich sage und was nicht, versuche, ihm nicht zu viel zu werden, aber mich gleichzeitig nicht zu sehr zu verstellen bzw. zu viel in mich hineinzufressen. Das ist eine gute Lösung, aber manchmal frisst es mich trotzdem auf, weil andere Leute solche Probleme nicht haben, während ich immer alles dreißig mal durchdenken muss...
In mir sprechen immer zwei Stimmen: Die eine sagt: 'Glaubst du nicht, dass du dich schon wieder viel zu leicht unterbuttern lässt ?' Darauf sagt die andere: 'So ein Quatsch, du willst doch, dass er glücklich ist, also muss das so sein.' Am Ende finde ich immer heraus, dass ich alleine daran schuld bin, dass ich traurig und alleine bin und, dass es schon recht so ist.. Und das schlimmste daran ist: Ich weiß nicht, ob es nur der Komplex ist, der mir sagt, dass alles meine Schuld ist, oder ob es der Realität entspricht und ich mich wirklich zu sehr unterbuttern lasse. Wenn ich das nämlich wüsste, könnte man in Erwägung ziehen, mal mit ihm darüber zu reden. So weiß ich es allerdings nicht und es könnte ja sein, dass ich mir das alles nur einbilde...
Aber die Zeit hat auch durchaus positive Veränderungen mit sich gebracht: Zum Beispiel bin ich viiiiel sicherer geworden, was die Beziehung angeht. Ich brauche nicht ständig Angst zu haben, dass er mich verlässt. Das weiß ich jetzt.
Trotzdem denke ich manchmal so an die Zeit vor einem oder anderthalb Monaten zurück. Das war so schön, aber... war es schöner als jetzt ? .. Es war einfach nur anders, also es war anders und klar war es in einer gewissen Hinsicht schöner, aufgrund dessen, dass es so anders war, aber ich weiß nicht, ob ich es nochmal durchleben wollen würde.. ...Ich würde es auf jeden Fall nochmal durchleben wollen, weil es schön war, weil es wunderschön war, weil es dieses Gefühl von Glücklichkeit ausgelöst hat, das ich ewig nicht hatte, und weil es einfach dieses unbeschreibliche Gefühl war mit dem aus dem Häuschen sein und mit dem Kribbeln im Bauch, aber ich glaube nicht, dass ich es ersetzen würde gegen das, was ich jetzt habe. Denn glücklich bin ich immernoch. Diese Glücklichkeitsgefühle sind immernoch zu 100 % da. Es kann sein, dass damals noch etwas anderes dabei war, was mich vielleicht noch ein bisschen glücklicher gemacht hat, oder zumindest euphorischer, aber ich glaube, eintauschen würde ich es niemals, denn dafür habe ich jetzt etwas, was wertvoller ist als alles andere, nämlich Sicherheit. Klar, meine Minderwertigkeitskomplexe kämpfen sich ab und zu durch und die Angst bohrt sich auch hin und wieder noch durch; das wird auch nie aufhören. Aber es ist so viel wert, dass ich keine Panik mehr hab und, dass ich einfach an Sicherheit gewonnen hab; das möchte ich mir nicht nehmen lassen und es bedeutet mir so viel, weil mehr geht eigentlich nicht..bzw. das ist halt wieder dieser Komplex, wenn ich darüber nachdenke, geht immer mehr, trotzdem, ich hab so viel an Sicherheit gewonnen, dass ich das nie mehr verlieren und auch nie mehr eintauschen wollen würde.
Im Großen und Ganzen will ich einfach nur sagen, wie sehr ich ihn liebe und, dass ich noch nie in meinem Leben so glücklich gewesen bin. Eigentlich ist ja alles perfekt, aber diese mentale Krankheit frisst mich auf. Vor allem, wenn ich mich an den Anfang unserer Beziehung zurück erinnere. Als wir uns kaum kannten. Irgendwie hatte ich ein komplett anderes Bild von ihm. Ich würde nicht sagen, dass es besser oder schlechter war als die Realität. Es war einfach nur anders und es ist komisch, aber auch irgendwie traurig, sich daran zurückzuerinnern... Gerade habe ich zum Beispiel in meinem letzten Post gelesen, wo er bei unserem zweiten Treffen zu mir meinte: "Nein, ich fahr heute nicht nach Hause. Ich will morgen neben dir aufwachen." Es war so... magisch. Und es macht mir irgendwie zu schaffen, weil er seitdem kaum noch sowas süßes gesagt hat. Ich weiß, dass er seine Gefühle nicht so gut ausdrücken kann. Das hat er mir nämlich erzählt. Trotzdem macht mich das innerlich fertig, weil ich mich ständig zusammenreiße, nicht andauernd das zu sagen, was ich denke, damit ich ihm nicht 'too much' werde. Irgendwann hab ich ihm mal von meinen Problemen erzählt. Nicht alles haarklein, aber so das grobe mit den Minderwertigkeitskomplexen und, dass ich Angst habe ihn zu verlieren und daher ständig versuche, perfekt zu sein. Daraufhin meinte er, dass ich zwar nicht perfekt bin, aber niemand ist perfekt und ich bin gut so, wie ich bin und ich brauch keine Minderwertigkeitskomplexe haben und ich soll mich nicht verstellen. Das fand ich erstmal total süß, aber irgendwo ist das ein Widerspruch in sich. Als allererstes habe ich gesagt, dass ich mich nicht verstelle, sondern lediglich versuche, das beste aus mir zu machen und dadurch meine Persönlichkeit zu optimieren. Aber wenn das für ihn verstellen ist, dann ergibt sich folgender Widerspruch: Ich bin gut so, wie ich bin. Also, wenn ich mich "verstelle". Aber ich soll mich nicht verstellen. Dann wäre ich allerdings nicht so, wie ich jetzt bin. Das ist total kompliziert. Andererseits ist das für mich inzwischen normal geworden, einen Teil meiner Gefühle zu unterdrücken. Klar, wenn sich über Wochen etwas in mir anstaut, dann muss es einfach irgendwann raus und ich bekomme immernoch ab und zu Angstzustände, aber das liegt dann meistens eher daran, dass wir uns zu lange nicht gesehen haben, sodass die Angst sich wieder hochkämpft. Im Moment handhaben wir das so, dass wir uns ungefähr jeden zweiten Tag sehen. Das finde ich auch okay, damit ich ihm nicht so schnell zu viel werden kann und, damit ich mich nicht zu sehr in das ganze hineinsteigern kann. Natürlich sehen wir uns manchmal auch öfter hintereinander oder manchmal auch ein paar Tage lang nicht, wenn mal was dazwischen kommt. Das ist für mich nicht das Problem. Mein Problem ist, wenn wir uns so 4 oder 5 Tage nicht gesehen haben, aber mein viel größeres Problem ist, dass es mir so unglaublich viel bedeutet, mit ihm zusammen einzuschlafen. Das ist für mich das schönste auf der Welt und es gibt nichts, das mir so viel bedeutet. Das weiß er allerdings nicht und ich glaube auch nicht, dass er so empfindet. Heute zum Beispiel habe ich bei ihm geschlafen. Heute morgen habe ich ihn dann gefragt, ob wir uns am Abend wieder sehen, was mich ehrlich gesagt schon sehr viel Überwindung gekostet hat, daraufhin hat er gesagt, dass er mich lieber morgen wieder sehen möchte. Das habe ich mir eigentlich vorher gedacht, aber in mir hat irgendwas dafür gekämpft, dass ich es trotzdem frage, weil es mir so unglaublich wichtig ist. Ich war von den letzten Wochen so "ausgehungert", dass ich jetzt gar nicht genug von ihm bekommen kann... Aber ich kann jetzt eh nichts daran ändern. Im Nachhinein ist mir aufgefallen, dass es die perfekte Gelegenheit gewesen wäre, ihm zu sagen, wie viel es mir bedeutet, mit ihm einzuschlafen, aber dann war es bereits zu spät. Jetzt sitze ich zuhause. Alleine. An einem Samstag Abend. Das ist okay, weil wir gestern zusammen eingeschlafen sind, trotzdem hätte ich es wunderschön gefunden, wenn er hier wäre, weil ich so ausgehungert war, weil wir drei Wochen nicht zusammen einschlafen konnten, zumindest nicht im nüchternen Zustand. Außerdem bin ich gestern Abend eingeschlafen, während er noch gezockt hat. Ich war so müde von dieser Woche, das ist kaum zu glauben. Das ganze mit gestern war eher spontan. Eigentlich wollte ich mich mit einer Freundin treffen, die dann aber krank wurde. Dann hat er mich gefragt, ob ich mitkommen will ins Kino in Sinister 2. Und ich wollte den Film sowieso unbedingt sehen, also hab ich mich riesig gefreut. Wir haben soo viel unternommen die letzte Woche. Das finde ich sehr gut. Ich habe es nämlich schon total vermisst, dass wir so lange nicht spazieren waren. Am Anfang waren wir bei jedem Treffen draußen, aber bis letzte Woche dann voll lange nicht mehr. Lasst mich kurz erzählen, was wir letzte Woche alles gemacht haben: Am Samstag war meine Geburtstagsparty, wo eigentlich fast alle meine Freunde waren. Danach haben wir mit meinem besten Freund im Garten übernachtet. Wir waren schon sehr betrunken, aber es war trotzdem wunderschön. Nur eben nicht zu vergleichen mit wenn man nicht betrunken ist. Dienstag waren wir spazieren, durch die Stadt, und haben dann zusammen Döner gegessen. Donnerstag waren wir zusammen beim Poetry Slam. Es war das erste Mal nach der Sommerpause. Ich gehe natürlich immernoch jedes Mal hin. Und er ist mitgekommen. Nur für mich. Er meinte nämlich, dass ihn sowas eigentlich nicht wirklich interessiert. Ich habe gesagt, dass er nicht mitkommen muss, wenn er keinen Bock hat, aber er wollte das für mich tun und das fand ich süß. :) Im Endeffekt hat es ihm auch ganz gut gefallen. Außerdem habe ich ihn wieder gesehen, Person Y, und meinte erstmal: "Wir haben uns auch ne dreiviertel Ewigkeit nicht gesehen." Es war schön, ihn wiederzusehen, natürlich, es war schön, alle wiederzusehen. Aber ihn ganz besonders. Auch, wenn er jetzt nicht mehr die Hauptrolle in meinem Leben spielt. Aber das Gefühl, für das es kein Wort gibt, wird niemals vergehen. Zumindest fiel es mir diesmal leichter, ihm nicht pausenlos am Bein zu kleben. Es war schön, mit ihm zu reden, er hat sogar gesagt, dass er sich für mich freut, dass ich jetzt einen Ausbildungsplatz zur Veranstaltungskauffrau hab. Aber ich hatte nicht dieses Herzklopfen, als wir uns unterhalten haben. Wie positiv.
Gestern waren wir wie gesagt im Kino. Ich bin richtig froh, dass wir so viel unternommen haben. Ich bin kein Stubenhocker. Aber ich muss auch sagen, dass ich es vermisse, einfach nur in seinen Armen zu liegen, seinen Geruch einzuatmen und nichts zu tun. Das ist für mich auch ein wichtiger, fast der wichtigste Bestandteil einer Beziehung. Ich weiß, ich habe immer was zu meckern, aber ich brauche das halt....
Man könnte meinen, ich habe mich jetzt genug ausgekotzt über die positiven und negativen Veränderungen, die die letzten Wochen gebracht haben und es wäre an der Zeit, diesen Post jetzt zu beenden. Ein Problem habe ich allerdings noch: Das Mallorca-Problem. Ich liebe mein Zuhause und ich kriege Atemnot bei dem Gedanken, dass ich vielleicht erst in einem Jahr wieder dorthin kann. Jedes Mal, wenn mir langweilig ist, gehe ich in Google Streetview und spaziere durch die Straßen, stelle mir vor, wie es wäre, jetzt da zu sein. Es ist dieses Gefühl von Heimat, das es nirgendwo sonst auf der Erde gibt. Jetzt habe ich die Nachricht, dass ich in den Herbstferien eine Woche Urlaub nehmen könnte. Mein nächstes Problem war: Wie gehe ich das ganze an ? Mit meiner Mutter wollte ich ja eigentlich nicht mehr fahren, weil wir uns so oft streiten. Außerdem könnte ich ihn dann richtig lange nicht sehen. Aber irgendwie fand ich es auch zu früh, ihn zu fragen, ob er mitkommen möchte. Andererseits wollte ich aber auch nicht einfach mit meiner Mutter ins Reisebüro gehen und buchen und ihn dann vor die vollendete Tatsache stellen, indem ich eines Tages sage: 'So, ich fahr nächsten Monat nach Mallorca, bin dann mal eben so zehn Tage weg.' Also musste ich ihn irgendwie fragen. Obwohl ich mir eigentlich sicher war, dass er nein sagen würde, außerdem fand ich es wie gesagt irgendwie zu früh. Trotzdem habe ich mir einen Satz zurecht gelegt und am Donnerstag habe ich allen meinen Mut zusammen genommen und zu ihm gesagt: "Ich hab mir heute einen Urlaubsantrag geholt. Hab den aber noch nicht abgegeben. Ich weiß nicht, ob ich in den Herbstferien Urlaub nehmen soll... Ich würde ja total gerne nochmal nach Mallorca fahren, weil dieses Heimatgefühl einfach mit nichts zu vergleichen ist.. Aber das hätte so viele Nachteile.. Andererseits, wann soll ich meinen Urlaub sonst nehmen ? ..... Du willst nicht nach Mallorca, oder ?" Daraufhin hat er geantwortet, dass er schon wollen würde, weil wer will schon nicht in die Sonne ? Aber er kriegt bis Dezember keinen Urlaub wegen seiner Ausbildung. Jetzt habe ich ihn gefragt, habe grundsätzlich eine positivere Antwort, als ich erwartet hätte, nämlich nicht, dass er nicht will, sondern, dass er nicht kann, allerdings bedeutet das, dass ich mir das mit diesem Jahr abschminken kann, was ich jetzt nicht allzu schlimm finde, weil es wie gesagt einfach zu früh gewesen wäre glaube ich. Allerdings weiß ich trotzdem nicht, was ich jetzt machen soll: Wenn ich fahre, dann können wir uns zehn Tage mindestens nicht sehen und ich weiß nicht, ob das für mich Urlaub wäre, wenn ich die ganze Zeit an ihn denken würde und mir vorstellen würde, wie es wohl wäre, jetzt bei ihm zu sein. Außerdem hab ich ja schon im Sommer eine Panikattacke bekommen, obwohl wir uns kaum kannten. Wie soll ich dann jetzt so eine lange Zeit aushalten ? Das wäre für mich vermutlich nicht sehr entspannend. Und wie er sich dabei fühlen würde, weiß ich auch nicht. Ich glaube, dass es für ihn nicht so ein großes Problem wäre wie für mich, andererseits ist es ja schon egoistisch von mir, dann einfach abzuhauen. Wenn er arbeiten muss und ich liege am Strand. Völlig unentspannt, weil ich mir so viele Gedanken mache. Dann haben wir beide nichts davon. Ich weiß nicht, was ich tun soll. :(((((
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