Montag, 22. September 2014

Ich habe dir nie gesagt, wie viel du mir bedeutet hast, weil ich nie die richtigen Worte dafür gefunden habe.

Es ist Sonntag Abend. Gerade mal kurz nach zwölf. Ich muss morgen um sieben Uhr raus. Arbeit. Praktikum, versteht sich. Ich arbeite nun schon seit drei Tagen. Es macht Spaß, der erste Tag war furchtbar anstrengend. Ich hatte bis heute Muskelkater und fühlte mich, als ob ich bei einem Umzug mitgeholfen hätte. Aber jetzt geht es wieder. Gestern und heute waren nicht anstrengend. Morgen wird ein harter Tag. Ich werde lange arbeiten müssen. Aber das ist okay.

Und nun zur Überschrift:
Ich habe diesen Satz eigentlich über jemanden geschrieben, an den ich inzwischen nicht mehr allzu oft denke. Über diesen Jungen, wo es immernoch weh tut, wenn ich an ihn denke. Aber es geht schon. Gerade habe ich es mir nochmal durchgelesen, dann ist mir aufgefallen, dass man es auch auf diese Person beziehen könnte, an die ich ständig denke. Ich habe dir nie gesagt, wie viel du mir bedeutet hast, weil ich nie die richtigen Worte dafür gefunden habe. Obwohl das nicht der einzige Grund ist, warum ich es ihm nie gesagt habe. Klar hätte ich nicht die richtigen Worte gefunden, selbst, wenn ich es gewollt hätte, wenn ich mich angestrengt hätte. Weil es dafür keine richtigen Worte gibt. Für dieses Gefühl gibt es kein Wort. Es ist unbeschreiblich. Aber es wäre sowieso unangebracht gewesen, wenn ich es gesagt hätte. Von daher brauche ich mir darüber keine Gedanken zu machen.
Er ist weg. Weit weg. Wenn du mir schon sagst, wann du wegfährst, kannst du mir dann nicht auch sagen, wann du wiederkommst ? Du glaubst gar nicht, wie unglaublich wichtig das für mich ist... Denke ich. Wird er morgen da sein ? Vermutlich nicht. Das Gute ist, dass wir uns am Wochenende sehen. Und ich freue mich riesig auf dieses Event. Es ist das Event des Jahres für mich. Ich freue mich wie ein kleines Kind. Zwei Tage am Stück. Von Mittags bis Abends. Es wird wunderbar. Bis dahin werde ich jeden Tag arbeiten müssen und jeden Tag wird meine winzig kleine, aber doch existente Hoffnung, ihn zu sehen, aufs Neue enttäuscht werden.

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